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Führungen in München

Da das Jahr 2017 das 111. Jahr des Bestehens des Bayerischen Volksbildungsverbandes ist, wollen wir dies mit einem besonders bunten Programm feiern. Es gibt daher neue Themenreihen, wie z.B. eine Abendführung, zwei Vorträge, eine Familienführung und den Besuch einer Restaurierungswerkstatt als „Blick hinter die Kulissen“. Wie bisher können Sie sich unter den Telefonnummern (089/ 99 73 89 89 oder /75), per Fax (089/ 99 73 89 73) oder über Email (reisen@bvv-ev.de) für die Veranstaltungen anmelden.
Die Gebühren betragen – wenn nicht anders vermerkt – pro Termin 10 € für Mitglieder und 14 € für Gäste.
Bitte überweisen Sie den Betrag nach der Bestätigung Ihrer Buchung zügig unter Angabe der Termine (Münchner Bank, IBAN: DE63 7019 0000 0000 0464 50 oder Postbank, IBAN: DE62 7001 0080 0004 3308 05). Der Museumseintritt ist in dieser Gebühr nicht enthalten.
Gebühren für Führungen, die von uns abgesagt werden müssen, werden Ihnen erstattet. Falls Sie Ihrerseits Führungen absagen müssen, schreiben wir Ihnen die Gebühr gut, wenn Sie spätestens 14 Tage vor dem Termin absagen bzw. es noch „Nachrücker“ auf der Warteliste gibt.

Wir freuen uns darauf, Sie bei diesen Veranstaltungen wiederzusehen!
Ihre Reiseabteilung des BVV

    CHARAKTERKÖPFE – Griechen und Römer im Porträt
 
 

Homer, Sokrates, Alexander der Große, Augustus, Cicero oder  Marc Aurel – jede dieser historischen Gestalten ist uns aus der antiken Geschichte vertraut. Wir bewundern ihre Taten, ihre dichterischen Werke und beschäftigen uns mit ihren philosophischen Schriften.
Eine andere Blickrichtung, um die antiken Persönlichkeiten kennenzulernen, ist ihr Porträt. Es vermittelt uns eine Vorstellung davon, welches Bild sich die antiken Menschen – Zeitgenossen oder auch Nachgeborene – von ihnen machten, oder welches Image der selbstbewusste Auftraggeber selbst anstrebte. Das Porträt vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. steht im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Dienstag, 12. September 2017, 11.00 Uhr
Donnerstag, 14. September 2017, 18.15 Uhr

Glyptothek, Königsplatz 3
U 2, Bus 100, Haltestelle: Königsplatz

    3-Generationen-Führung: Mit Stift und Papier in die Neue Pinakothek (Teil II)
 
 

Führung: Esther Emmerich M.A.

Der Gründer des BVV, Georg Kerschensteiner, wollte zu einem lebenslangen Lernen anregen – am besten in der Verbindung von Kopf, Sinnen und Händen. Wie wäre es, wenn Sie – als Familie oder als Einzelperson mit oder ohne Begleitung eines Kindes – zu einer Führung in die Pinakothek kommen, um bereits Bekanntes mit neuen Augen zu sehen?
Nach der erfolgreichen ersten Durchführung dieses Führungsmodells möchten wir einen Teil II dieser Führung vor anderen Gemälden der Neuen Pinakothek anbieten. Es wird für alle Bleistifte und Papier geben, so dass die Teilnehmer Kompositionen erfassen und nachskizzieren können. Vorkenntnisse sind  nicht erforderlich. Im Austausch über die Werke, so hat es die Erfahrung gezeigt, wirken die Kommentare von Kindern auch für erfahrene Kunstliebhaber erfrischend und inspirierend - umgekehrt öffnet der Weitblick vieler Großeltern der Kinder- und Enkelgeneration die Augen.
(10 € für einen Erwachsenen mit Kindern oder für einen erwachsenen Einzelbesucher)

Samstag, 16. September 2017, 16.00 Uhr

Neue Pinakothek, Barer Str. 29
Tram 27/28, Bus 100, Haltestelle: Pinakotheken

    Oskar Maria Grafs Weg ins Exil
 
 

Führungen: Rita Steininger, M.A.

Vor 50 Jahren starb Oskar  Maria Graf, der große „Rebell, Weltbürger und Erzähler“, als den ihn das Münchner Literaturhaus mit ihrer aktuellen Ausstellung würdigt. Die Schau setzt 1933 ein und zeichnet mit Briefen, Dokumenten und Bildern den Weg des Schriftstellers von Wien über  Brünn nach New York nach. Dort vollendete Graf sein berühmtestes Werk „Das Leben meiner Mutter“, das 1940 zuerst in englischer Übersetzung erschien. Seine Sehnsucht nach Bayern war stark – und doch konnte er sich bis zu seinem Lebensende nicht entschließen, in die Heimat zurückzukehren. 

Montag, 18. September 2017, 11.00 Uhr
Montag, 25. September 2017, 11.00 Uhr

Münchner Literaturhaus
Salvatorplatz 1, U 3/4/5/6, Bus 100 Haltestelle Odeonsplatz

    BLICK HINTER DIE KULISSEN: Besuch einer Damast-Handweberei
 
 

Leitung: Sylvia Wiechmann  

Sylvia Wiechmann, eine der wenigen Handweberinnen in Bayern, lässt uns bei ihrer vielfältigen und anspruchsvollen Arbeit zuschauen. In ihrer Werkstatt im Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum in der Gollierstraße stehen mehrere, teilweise sehr alte Webstühle, an denen sie mit Hilfe von detaillierten Lochkarten, die von den Nadeln am Webstuhl abgetastet werden müssen,  farbenfrohe Schals und Tischwäsche, aber auch historische Muster für Museen herstellt. 
Wegen der engen Werkstatt maximal 15 Personen pro Termin.                              (b.w.)

Diese Führung wird thematisch ergänzt durch die Textilführung der Kunsthistorikerin Dr. Sigrid Epp, die die historische Verwendung in Schloss Nymphenburg erläutert (siehe: 28.11.2017).

Donnerstag, 21. September 2017, 09.00 Uhr
Freitag, 22. September 2017, 09.00 Uhr
Donnerstag, 28. September 2017, 18.00 Uhr

Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum, Gollierstraße 70, Aufgang C / 2.OG
Bus 53, 63: Haltestelle Gollierplatz, Tram 18, 19: Haltest. Trappentreustraße

    SONDERPROGRAMM: AUF GEHT’S ZUR WIESN
Literarisch-historischer Rundgang übers Oktoberfest mit Einkehr
 
 

Führung: Georg Reichlmayr, M.A.

„Es rauscht herbei gleich einer Wolke/ das Volk, und mischt sich mit dem Volke/ Bier, Brot und Wurst, des Münchners Nahrung/ wird plötzlich wieder Offenbarung.“ Seit jeher fühlten sich Künstler und Schriftsteller von rauschenden Volksfesten angezogen, denn wo ist man dem pulsierenden Leben näher? Erleben Sie auf einem historisch-literarischen Wiesn-Bummel die Eindrücke von Herbert Achternbusch, Joachim Ringelnatz, Karl Valentin, Mark Twain, Ödön von Horváth, Ludwig Thoma und Rainer Maria Rilke und erfahren Sie die Geschichte des Münchner Oktoberfests als Spiegel einer sich stets wandelnden Gesellschaft. Und anschließend geht’s zum zünftigen gemeinsamen Mittagessen.
Der Preis von 65 € pro Person für Mitglieder und 75 € für Gäste umfasst die Wiesn-Führung und einen Verzehrgutschein für das gesellige Mittagessen mit Herrn Reichlmayr bis ca. 16:30 Uhr im reservierten Bierzelt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 28.07.2017 an, vielen Dank!

Mittwoch, 27. September 2017, 10.00 Uhr

Treffpunkt: Haupteingang / am Mahnmal des Attentats
U 4/5 Haltestelle Theresienwiese

    MIT GOETHE DURCH ITALIEN
„Wie glücklich find´ ich die Reisenden, die sehen und gehen“ - (Neue Pinakothek)
 
 

Führungen: Daniela Thiel, M.A.

1786 reiste Johann Wolfgang von Goethe nach Italien – inkognito –, um endlich unbehelligt von Zudringlichkeiten jeglicher Art das Land seiner Sehnsucht mit eigenen Augen zu sehen. Zwei Jahre dauerte die Reise, die ihn von Norden über Rom bis nach Sizilien führte. „Man muß alle Sachen in Rom mit einem gewissen Phlegma suchen, sonst wird man für einen Franzosen gehalten“, zitierte er mit großer Freude Winckelmann, allerdings erst 25 Jahre später in seiner „Italienischen Reise“; und mit dieser in der Tasche versetzen wir uns in die dargestellten Landschaften.

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 13.00 Uhr (nur noch Warteliste)
Montag, 9. Oktober 2017, 16.00 Uhr
Mittwoch, 11. Oktober 2017, 18.00 Uhr

Neue Pinakothek, Barer Straße 29
Tram 27, 28, Bus 100, Haltestelle Pinakotheken

    FRANK BOWLING: „Mappa Mundi“
 
 

Führungen: Dr. Marion Tietz-Strödel

Der 83jährige in Britisch-Guayana geborene Frank Bowling gehört mit seinen großformatigen, dramatischen Farbabstraktionen zu den interessantesten Nachkriegskünstlern Englands. Nach seinem Studium in London ging er 1966 nach New York, wo er im Spannungsfeld der Black Power Bewegung zu einem neuen, sehr eigenen Stil fand.
Das Haus der Kunst zeigt eine Überblicksausstellung, die den erst sehr spät entdeckten Künstler erstmals seit langer Zeit gebührend würdigt. Die Augen werden Ihnen übergehen angesichts seiner Farborgien. Der Titel „Mappa Mundi“ nimmt Bezug auf eine Serie spektakulärer Bilder, die sowohl kartografisch wie auch ozeanisch zu verstehen sind.

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13.30 Uhr
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 10.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10.45 Uhr (nur noch Warteliste)

Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1
Tram 18, Bus 100 Haltestelle: Nationalmuseum / Haus der Kunst

    „BLICK HINTER DIE KULISSEN“ der Fazioli-Flügel
Werkstattführung mit Musikbeispielen (bei Piano Fischer)
 
 

Führung: Dieter Fischer

Der italienische Pianist und Ingenieur Paolo Fazioli gründete 1981 in Oberitalien die Manufaktur, in der diese hochwertigen Konzertflügel weitgehend in Handarbeit gefertigt werden. Eine besondere Klangfülle, präzise Mechanik und exklusive Verarbeitung zeichnen diese Instrumente aus. Seniorchef Dieter Fischer erklärt Ihnen die Finessen beim Flügelbau und führt Sie persönlich in die Fazioli-Welt und ihre Hintergründe ein. Dem Blick in die Werkstatt schließt sich ein kleines Konzert als Hörprobe an, in der Sie die „Stradivari“ unter den Flügeln nahe erleben und selbst beurteilen können (max. 15 Pers.). (Moderation: Katrin Plica)

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 16.00 Uhr (nur noch Warteliste)

Piano Fischer: Thierschstraße 11
Tram 16, Bus 132, S-Bahnen: Isartor; Tram 18: Mariannenplatz

    „RICOCHET #11. Hisako Inoue. Die Bibliothek der Gerüche“ - Gerüche lesen!
Führung und Workshop mit der Künstlerin (Villa Stuck)
 
 

Leitung:   Hisako Inoue

In ihrer Ausstellung macht die japanische Künstlerin Hisako Inoue die Beziehung zwischen Buch und Mensch anhand des Geruchssinns erfahrbar. In ihrem Workshop „Gerüche lesen!“ sensibilisert sie für einen bewussten Umgang mit Gerüchen und lädt zur Interaktion ein. Die Gerüche der antiquarischen Bücher dienen als Kommunikationswerkzeuge, um über die hervorgerufenen Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen zu sprechen, denn Riechen aktiviert das emotionale Gedächtnis.
In Japan herrscht eine lange Geruchskultur. Seit den 1980-er Jahren jedoch lässt sich in Japan eine dezidierte Abwendung von Alltagsgerüchen feststellen. So werden Bücher in japanischen Bibliotheken nicht nur maschinell gereinigt, sondern auch desodoriert. Hisako Inoue stellt dieser voranschreitenden Desodorierung weiter Lebenssphären den authentischen Geruch des Buchs gegenüber. Die Künstlerin spricht auch über die Auswirkungen von der Papierzusammensetzung auf den Geruch und wir diskutieren über kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Japan. Welchen Stellenwert hat der Geruchssinn? Und wie gelingt es uns eigentlich, über Gerüche zu sprechen?
(max. Teilnehmerzahl: 10 Personen)

Freitag, 13. Oktober 2017, 11.00 Uhr
Dienstag, 17. Oktober 2017, 16.00 Uhr
Donnerstag, 19. Oktober 2017, 15.00 Uhr

Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60, 81675 München, Tram 16, Bus 100; Haltestelle: Friedensengel / Villa Stuck

    „Kleider für die Wand“ - Textile Wandverkleidungen in Schloss Nymphenburg
 
 

Führung: Dr. Sigrid Epp

Die Wandverkleidungen waren bis ins 18. Jahrhundert aus den gleichen feinen Seidenstoffen gefertigt wie die Kleider ihrer Bewohner – und dementsprechend fragil. Da wundert es nicht, dass europaweit nur wenige originale Raumausstattungen in situ erhalten sind. In der barocken Raumhierarchie erhielt das zeremonielle Schlafzimmer die wertvollste textile Ausstattung, wobei Möbelbezüge, Vorhänge und Bettverkleidungen  farblich passend den Gesamteindruck vervollständigten, häufig ergänzt durch die Arbeit des Posamentierers, der mit Goldlitzen oder Silberstickereien die Pracht erhöhte. Im Sommerschloss der Wittelsbacher läßt sich dies im historischen Kontext als Ergänzung der Webereiführung bestens studieren.

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14.00 Uhr
Dienstag, 28. November 2017, 14.00 Uhr (nur noch Warteliste)

Schloss Nymphenburg (Treffpunkt:Kasse)
Tram 17, Bus 51, Haltestelle: Schloss Nymphenburg

    MÜNCHNER SCHÄTZE NEU ENTDECKEN: Die Sammlung Bollert im Bayerischen Nationalmuseum
 
 

Das Bayerische Nationalmuseum (BNM) beherbergt seit 2004 mit der Sammlung Dr. Gerhard Bollert (1870-1947, ehem. Berliner Justizrat) mehr als 100 Skulpturen und Bildwerke aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Exponate stammen zum größten Teil aus dem Süden Deutschlands sowie aus Italien und den Niederlanden. Wie die Sammlung des Grafen Schack stammt auch die Bollert-Sammlung eigentlich aus Berlin. Ein Kunstkrimi? Immerhin geht es um sieben Millionen Euro. Der Eigensinn und die Qualität dieser Privatsammlung sollen vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert werden. (Treffpunkt in der Sammlung Bollert, Eingang westlich vom Haupteingang des Nationalmuseums)

Freitag, 10. November 2017, 11.00 Uhr
Donnerstag, 7. Dezember 2017, 15.00 Uhr

Sammlung Bollert, Prinzregentenstr. 3
Tram 18 / Bus 100 Haltestelle, Nationalmuseum / Haus der Kunst

    KAPSEL 07, Oscar Murillo und Polina Kanis (Haus der Kunst)
 
 

Führungen: Dr. Marion Tietz-Strödel

Seit vier Jahren gibt es im Haus der Kunst ein neues Ausstellungsformat, bei dem jungen, aufstrebenden Künstlern aus aller Welt die Möglichkeit gegeben wird, sich mit neuen Arbeiten zu präsentieren. Diesen Herbst sind das der 1968 geborene Kolumbianer Oscar Murillo und die 1985 geborene Russin Polina Kanis.
Beide Künstler sprengen die Grenzen der klassischen künstlerischen Medien hin zu Video, Performance und Installation. Dabei knüpft Murillo mit seinen extrem dichten, raumgreifenden Installationen noch stark an Malerei und Skulptur an, während uns Polina Kanis mit ihren Videos in mikrokosmische Szenarien entführen wird. Zudem werden wir in der Mittelhalle wieder die von Freunden des Hauses der Kunst der Öffentlichkeit gestiftete ortsspezifische Arbeit besprechen. Sie stammt diesmal von der US-amerikanischen Künstlerin Sara Sze.

Freitag, 10. November 2017, 13.30 Uhr
Dienstag, 14. November 2017, 13.30 Uhr (nur noch Warteliste)
Dienstag, 21. November 2017, 13.30 Uhr (nur noch Warteliste)

Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1
Tram 18, Bus 100, Haltestelle: Nationalmuseum / Haus der Kunst

    GUT. WAHR. SCHÖN. Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d’Orsay
 
 

Führungen: Dr. Marion Tietz-Strödel

Höhepunkt des Kunstlebens im Paris des 19. Jahrhunderts war alljährlich der große Salon, der im Louvre stattfand. Es galt sowohl als das krönende gesellschaftliche Ereignis des Jahres wie auch als entscheidendes Karrieresprungbrett eines jeden Künstlers. Zunächst nur den Akademiemitgliedern vorbehalten, durfte später jeder einreichen, wurde aber der strengen Auswahl durch Akademieprofessoren unterworfen. Maßstab war das Schönheitsideal der Antike, das den Tugenden des Wahren und Guten verpflichtet war. Jeder neue, revolutionäre Ansatz blieb ausgeschlossen und landete im alternativen Salon der Refusés. Hier finden wir die großen, heute gefeierten Meister der Moderne, während die einstigen Salonfürsten zu einem großen Teil der Vergessenheit anheimfielen, oftmals geschmäht als zu vordergründig wirkungsvoll inszenierend oder als zu seicht und gefällig. Tatsächlich konnten die bedeutenden modernen Maler aber immer wieder auch im Salon reüssieren, und tatsächlich geriet so mancher Könner unter den Salonfürsten später zu Unrecht in den Schatten der Avantgarde. - Es ist Zeit, einen neuen, objektiven Blick auf diese einstmals so wichtige kulturelle Einrichtung zu werfen. Dies verspricht die Ausstellung – mit 120 zum Teil in Deutschland noch nie gesehenen Exponaten aus dem Musée d’Orsay – zu tun.

Dienstag, 5. Dezember 2017, 18.00 Uhr (nur noch Warteliste)
Freitag, 15. Dezember 2017, 13.30 Uhr (nur noch Warteliste)
Dienstag, 19. Dezember 2017, 10.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Mittwoch, 20. Dezember 2017, 10.45 Uhr
Freitag, 12. Januar 2018, 13.30 Uhr

Kunsthalle Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8
Alle S-Bahnen / U 3/6, Haltestelle Marienplatz

    GABRIELE MÜNTER (Sonderausstellung im Kunstbau)
 
 

Führungen: Manuela Lövenich, M.A.

Meist wurden ihre Bilder nur im Zusammenhang mit dem Blauen Reiter und Kandinsky gesehen. Diese Ausstellung wirft einen erweiterten Blick auf ihr vielfältiges und eigenständiges Schaffen. Bevor sie anfing zu malen, hatte sie bereits fotografiert und war um 1900 schon erstmals in den USA. Viele ihrer experimentierfreudigen Arbeiten wie Porträts, Landschaft, Interieur und Abstraktionen stammen aus ihrem Nachlass und waren bisher nie zu sehen.
Achtung anderer Treffpunkt: Bitte spätestens 15 Minuten vor Beginn im Lenbachhaus zur Verteilung der Headsets. Tickets bitte am Gruppenschalter kaufen mit dem Vermerk „Zeitschiene Lövenich“ (oder mit dem Vermerk des Führungsbeginns).

Dienstag, 9. Januar 2018, 16.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Donnerstag, 25. Januar 2018, 13.15 Uhr (nur noch Warteliste)
Donnerstag, 1. März 2018, 12.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Donnerstag, 1. März 2018, 14.45 Uhr

Kunstbau unter dem Königsplatz (im U-Bahn-Zwischengeschoss)
U 2, Bus 100: Königsplatz

    WAS IST (SCHON) SCHÖN? Schönheitsideale im Wandel der Zeit (Bayerisches Nationalmuseum)
 
 

Führungen: Dr. Angelika Schmitt-Vorster

Heiligenbilder und viele Porträts zeigen uns harmonische Gesichter. Aber woran erkennen wir, was und welches Detail früher als schön galt? War die Dame zu bemitleiden, die im Quattrocento eine hohe Stirn hatte? Wie rundlich durfte ein schöner Arm im Rokoko sein? Welcher Kunstgriffe und Prozeduren bediente man sich in früherer Zeit, um schöner zu sein? Wir mischen Kunstgeschichte mit der Alltagserfahrung von Schönheitsdiktaten und hinterfragen Bildnisse vom Mittelalter bis in die Zeit Kaiserin Sissis im 19. Jahrhundert und werden erfahren, wie unser Blick durch die Schönheitsideale unserer Zeit geprägt ist.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 10.00 Uhr (nur noch Warteliste)
Freitag, 26. Januar 2018, 15.00 Uhr
Mittwoch, 21. Februar 2018, 15.00 Uhr (nur noch Warteliste)

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstr. 3; Tram 18, Bus 100, Haltestelle: Nationalmuseum / Haus d. Kunst

    TYPISCH MÜNCHEN: im Münchner Stadtmuseum
 
 

Führungen: Georg Reichlmayr, M.A.

Kunststadt und Bierstadt, Jugendstil und Biedermeier, Revolution und Obrigkeitsgläubigkeit, Weißwurst und Schampus, Brecht und Hitler: Was ist eigentlich „typisch München“? Woher kommen die Klischees und stimmen sie wirklich? Oder sind gerade die vielen Widersprüche „typisch München“? 850 Jahre nach der Stadtgründung durch Herzog Heinrich den Löwen beleuchtet das Münchner Stadtmuseum in einer neuen Ausstellung Münchens Entwicklung auf einer spannenden und unterhaltsamen Zeitreise. Dabei stehen die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert im Mittelpunkt. Sie zeigen historische Zusammenhänge auf, die weit über München hinaus für Bayerns Geschichte bestimmend waren.

Dienstag, 30. Januar 2018, 13.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Donnerstag, 1. Februar 2018, 13.45 Uhr (nur noch Warteliste)
Donnerstag, 8. Februar 2018, 13.45 Uhr (nur noch Warteliste)

Münchner Stadtmuseum
St. Jakobs-Platz, Alle S-Bahnen, U 3/6, Haltestelle Marienplatz

    VOM KLANG DER BILDER – Musikalische Führung in der Neuen Pinakothek
 
 

Führung: Thomas Krehahn, M.A.

Eine Führung in der Neuen Pinakothek unter musikalischem Blickwinkel zu unternehmen, scheint auf den ersten Blick eine extravagante Idee zu sein. Doch der Kulturfreund weiß, dass es kaum Spannenderes gibt, als Querverbindungen zwischen den Künsten nachzuspüren: Sei es, dass die Musik selbst im Bild zum Thema wird, oder dass sich die Ästhetik eines bestimmten Stils gut auf die Musik der Zeit übertragen lässt. Neues zu entdecken und bereits Bekanntes aus einer neuen Perspektive zu sehen, ist ein sinnliches wie intellektuelles Vergnügen – hier anhand von Beispielen von der Romantik bis zum Impressionismus. (Sonntags beträgt der Pinakothekeneintritt nur 1 €.)

Sonntag, 4. Februar 2018, 14.00 Uhr
Sonntag, 18. Februar 2018, 14.00 Uhr
Sonntag, 25. Februar 2018, 14.00 Uhr (nur noch Warteliste)

Neue Pinakothek, Barer Straße 29
Tram 27, 28, Bus 100: Haltestelle Pinakotheken

Gebühren für Führungen, die durch unvorhergesehene Ereignisse von uns abgesagt werden müssen, werden Ihnen selbstverständlich erstattet. Falls Sie Ihrerseits bereits gebuchte und bezahlte Führungen absagen müssen, schreiben wir Ihnen die Gebühr gut, wenn Sie sich bis zu zwei Wochen (geändert!)vor dem jeweiligen Termin bei uns wieder abmelden, weil dann auch für die „Nachrücker“ noch eine Terminplanung möglich ist. Bei späteren Stornierungen sind Gebührenerstattungen leider nicht mehr möglich.

Stand: 26. Juli 2017